Automatisierung

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Automatisierung

Wir stellen Ihre Elektrik, Instrumentierung und Automation (EIA) auf eine solide Basis.

Durchgängige, übergreifende Strukturen für die EIA-Ausrüstung sorgen für den Zusammenhalt während des gesamten Lebenszyklus einer Pharmaproduktionsanlage. In enger Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und unseren Spezialisten der Verfahrenstechnik, des Apparatebaus und der EIA-Ausrüstung bieten wir folgendes Leistungsspektrum:

  • Budgetplanung
  • Basic Engineering
  • Detail Engineering
  • SW-Spezifikation
  • SW-Erstellung
  • Inbetriebnahme
  • FAT, SAT, IQ und OQ als Grundlage für Qualifizierung und Validierung

SW = Software
FAT = Factory Acceptance Test
SAT = Site Acceptance Test
IQ = Installation Qualification
OQ = Operational Qualification

Schrankbau

Wir erstellen genaue elektrische Verbraucherlisten und darauf basierend Konzepte für die Energieverteilung.

Im Basic Engineering werden Varianten für MCC-, MV- und RIO-Schränke erstellt. Um optimale Bedienbarkeit, Zugänglichkeit und Wartungsfreundlichkeit der Prozessanlage zu gewährleisten, ist die Positionierung der E-/MSR-Schränke im Rahmen unseres Detail Engineering Bestandteil des 3D-Anlagenmodells.

E-/MSR = Elektrik/Mess/Steuer/Regelungstechnik
MCC = Motor Control Cabinet
MV = Magnetic Valve
RIO = Remote I/O

 

Elektroverbraucher

Die Liste der Elektroverbraucher ist das Basisdokument für weiterführendes Elektro-Engineering (Energieverteilung, Schaltschrank-Konstruktion, ... ). Aus einer zentralen Anlagen-Datenbank werden die detaillierten Daten für Elektroverbraucher extrahiert. Dadurch werden unnötige Redundanzen und mögliche Fehlerquellen vermieden. Änderungen werden an einer zentralen Stelle durchgeführt und verwaltet – ein wichtiges Kriterium, um ein einheitliches Engineering zu ermöglichen.

 

Konzept Energieverteilung

Zusammen mit dem Kunden und Partnerfirmen erarbeiten wir das Engineering für die Energieverteilung – in jeder gewünschten Detailtiefe. Ausgehend von einer Elektroverbraucher-Liste werden die notwendigen Dokumente erstellt. Angefangen von der Ermittlung der Anschlusswerte für Normal-, Notstrom- und unterbrechungsfreie Versorgung bis hin zur detaillierten Planung von Motorverteiler- und Vor-Ort-Schränken – je nach Kundenbedürfnis.

 

Testing | Inbetriebnahme | Qualifizierung

Wir begleiten die Anlage bei allen Schritten, die zur Fertigstellung und Validierung notwendig sind. Dazu liefern wir mit unserem Engineering Tool
FS INPUT® die Grundlage für die notwendige Dokumentation der Testschritte – durchgängig vom Konzept bis zum Betrieb der Anlage durch den Kunden.

Im Zuge eines Software-FAT wird die Umsetzung der Funktionsspezifikationen in der Programmierung und Visualisierung des Automatisierungssystems überprüft. Auftretende Mängel und Fehler können dadurch noch im „Trockenlauf“ in einer frühen Phase des Projektes kostengünstig behoben und Beschädigungen der Produktionsanlage und Probleme bei der Inbetriebnahme vermieden werden.

Neben der Prüfung des Funktionsablaufs wird beim Software-FAT das Augenmerk auch auf das Zusammenspiel und die Kommunikation mit anderen Prozessanlagen gelegt. Mithilfe von Simulationssoftware können Prozessabläufe realistisch nachgestellt und die Funktionsabläufe ausgiebig getestet werden. 

 

Ein gut durchgeführter Software-FAT hebt die Qualität der Anwendungssoftware und stellt somit eine wesentliche Voraussetzung für eine effiziente Inbetriebnahme der Produktionsanlage dar.

Während der Inbetriebnahme sorgen unsere Spezialisten für die Einhaltung der notwendigen Qualifizierungsschritte in IQ und OQ – unter Zuhilfenahme der Dokumentationsfunktionalitäten unseres Automatisierungstools FS INPUT®.

FAT = Factory Acceptance Test
IQ = Installation Qualification
OQ = Operational Qualification

Systemarchitektur

Unsere Spezialisten für Automationstechnik, die enge Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten sowie unsere Erfahrungen mit dem Einsatz modernster Automatisierungsgeräte verschiedener Hersteller, sind die Grundlage für eine leistungsstarke und zukunftssichere Systemarchitektur.

Das Hardware- und Softwarekonzept wird individuell an die Gegebenheiten und Anforderungen angepasst – einmal erstellt, wird während des gesamten Projekts dessen Gültigkeit überprüft und mit unseren Engineering-Tools dokumentiert.

 

Anlagenfunktionsbeschreibungen

Zu den Funktionsbeschreibungen einer Pharmaprozessanlage zählen nicht nur die Phasenspezifikationen, die den Prozessteilablauf modular definieren, sondern auch übergeordnete Anlagenfunktionalitäten, Reglerbeschreibungen und E/A-Listen. Diese Funktionsbeschreibungen werden von VOGELBUSCH BIOPHARMA erstellt, überarbeitet und „revisioniert“ sowie verwaltet.

Phasenspezifikationen dienen zur Beschreibung von Teilabläufen des Prozesses und werden daher auch als Ablaufschrittketten bezeichnet. Erforderliche Schaltzustände von Aktoren sowie Verwendung von Sensoren, Festlegung von Parametern, Kommunikation zu anderen Phasen, Verhalten in Notfallsituationen usw. sind nur einige der zu spezifizierenden Inhalte.

In den übergeordneten Anlagenfunktionen sind alle sicherheitsrelevanten Verriegelungen (z. B. Verhalten bei Überdruck) zum Anlagen- und Personenschutz definiert.

Die Funktionalität von Reglern, deren Aktoren und Sensoren, sowie das Zusammenspiel mit den Phasen wird in den Reglerbeschreibungen spezifiziert. Darin befindet sich ein Diagramm zur Verdeutlichung der Reglerstrategie und der Veranschaulichung von Ein- bzw. Ausgangsgrößen. Interne und externe Parameter sowie deren Verwendung runden die Spezifikation von Reglern ab.

Geräteauswahl | Instrumentierung

Bei der Auswahl der Sensorik und Aktorik Ihrer zukünftigen Prozessanlage, bilden Erfahrungen resultierend aus den Inbetriebnahmen durch unser Personal und Erkenntnisse aus dem täglichen Produktionsablauf die Grundlage.

Zusätzlich garantieren gute Kontakte zu namhaften Herstellern eine breite Palette an einsetzbaren Produkten sowie einen optimalen Support und gewährleisten eine zu den Anforderungen passende Instrumentierung auf dem neuesten Stand der Technik.

Je nach Erfordernis erstellen wir von Basisspezifikationen bis hin zur Bestellspezifikation alle erforderlichen Unterlagen. Gerne übernehmen wir den gesamten Beschaffungsprozess bis hin zur Wareneingangsprüfung und -dokumentation, wobei uns Tools wie COMOS und EPlan, PPE sowie selbstentwickelte Datenbanken zur Verfügung stehen.